Ambulantes Rehabilitationszentrum am Ev. Krankenhaus Hubertus
: Kochen ist nicht gleich Kochen
: Strategien für Alltag und Beruf
: In der Stadt und doch im Grünen
: Unsere Kompetenz und Erfahrung
: Wir bieten mehr: Herz- und Gefäßgruppen
: Wer kann rehabilitiert werden?
: Wer bezahlt die Rehabilitation?

In einem ersten Gespräch werden Ihre Fragen zum Ablauf der ambulanten Rehabilitation geklärt. Sie erhalten eine Übersicht über alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten unserer Rehabilitationseinrichtung, die nach modernstem medizinischem Standard ausgerüstet ist.
Sofern erforderlich, werden alle Aufnahmeformalitäten durch uns für Sie erledigt.
Das ausführliche ärztliche Aufnahmegespräch und die nachfolgende Untersuchung geben dem Arzt Aufschluss über Ihren derzeitigen Gesundheitszustand und ermöglichen es ihm, mit Ihnen zusammen Ziele für die Rehabilitation abzustimmen und einen individuellen Rehabilitationsplan (z.B. Ihr Trainingspensum) zu entwerfen.

Ein tägliches, individuell angepasstes Training auf dem Fahrradergometer oder Laufband dient der Steigerung Ihrer Belastbarkeit. Natürlich werden dabei wichtige Vitalwerte wie Blutdruck und Herzfrequenz computergestützt überwacht.
Verschiedene Arten von Gymnastik und sportlichen Spielen fördern Ihre Ausdauer und Koordinationsfähigkeit, bringen Ihnen den Spaß an der Bewegung zurück und bereiten Sie so auf Ihr alltägliches Leben vor.
Die Kräftigung der Muskulatur ist ein wichtiger Teil der kardiovaskulären Rehabilitation. Durch stetiges Training werden Ihre Muskeln wieder aufgebaut und gefestigt.
Neue Lebensqualität ist das Ergebnis dieser Übungen.

In der Lehrküche lernen Sie, wie man gesund und trotzdem schmackhaft kochen kann. Sie werden neue Erfahrungen machen und auf den „richtigen” Geschmack kommen.
Immer auf dem neuesten Stand der Ernährungsphysiologie
Im Laufe des Vormittags werden Sie Gelegenheit haben den „kleinen Hunger“ mit Obst zu stillen, das im Speiseraum für Sie bereitsteht.
In der Mittagszeit wird Ihnen eine nach neuesten ernährungsphysiologischen Richtlinien zusammengestellte warme Mahlzeit serviert.

In verschiedenen Seminaren und Schulungen werden Sie lernen, besser mit Ihrer Erkrankung umzugehen, Ängste abzubauen und wieder mehr Sicherheit für den Al04.05.2006 Übungen mit unserer Psychologin helfen Ihnen, z.B. das Nikotinverlangen in den Griff zu bekommen und dadurch das Rauchen für immer aufzugeben.
Themen wie Rentenantrag, berufliche Integration und Rehabilitationsnachsorge werden in Informationsrunden und Einzelgesprächen von unserer Sozialpädagogin behandelt.
Auch hier werden natürlich Ihre ganz spezifischen Anforderungen berücksichtigt und Ihre Fragen ausführlich beantwortet.

Bei uns erlernen Sie Entspannungstechniken, die Sie auch außerhalb der Rehabilitation selbst anwenden können. Mit der Atemtherapie wird Ihnen geholfen, Verspannungen im Brustkorb zu lösen und so wieder schmerzfrei und gut durchatmen zu können.
Zwischen den speziellen und vielfältigen Aktivitäten werden Sie im Ruheraum die Möglichkeit haben, sich etwas zurückzuziehen und zu ruhen.

Die ausgezeichnete Lage unserer Einrichtung im Grünen ermöglicht es Ihnen, die Trainingsmaßnahmen in unserem Park an frischer Luft zu absolvieren.
In unserer Sporthalle auf dem Dach fühlen Sie sich „Drinnen wie Draußen“.
Unser Zentrum basiert auf einer langjährigen Erfahrung in der Rehabilitation.
Darauf stützt sich auch das vielfältige, interessante Programm, das wir entwickelt haben, um Ihnen wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.
Unser Team bestehend aus Ärzten, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten, Krankenschwestern, Psychologen, Ernährungsberaterin und Sozialpädagogin betreut Sie

Ihr langfristiger Rehabilitationserfolg liegt uns am Herzen.
Im Anschluss an die Rehabilitation, oder auch später, ist deshalb die Teilnahme an einer Herz- oder Gefäßgruppe für die meisten Patienten zu empfehlen. Dort findet in der Regel
ein– bis zweimal pro Woche ein überwachtes Training in einer überschaubaren Gruppe statt. Häufig wird die Teilnahme durch die Krankenkasse finanziell unterstützt.
In unserer Rehabilitationseinrichtung werden zu verschiedenen Zeiten Herz- und Gefäßgruppen angeboten. Natürlich stehen diese Gruppen auch für Patienten offen, die Ihre Rehabilitation nicht in unserem Zentrum absolviert haben.
Grundsätzlich können alle Patienten, die eine indikationsspezifische Herz- oder Gefäßkrankheit aufweisen, rehabilitiert werden.
Fragen, ob in einer individuellen Lebenssituation eine ambulante Rehabilitation sinnvoll erscheint, beantworten wir gerne in einem persönlichen Gespräch.
Für die meisten Patienten wird die Rehabilitation von den Krankenkassen (gesetzlich oder privat), den Rentenversicherungsträgern (Deutsche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke) oder der Beihilfe bezahlt.
Unsere Einrichtung wird von allen Kostenträgern direkt oder auf Antrag belegt.
Für Rückfragen oder Hilfe bei der Antragstellung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung.
Warum sind bei der Rehabilitation Krankenkassen und Rentenversicherungsträger mögliche Kostenträger?
Hintergrund ist der gesetzliche Auftrag der medizinischen Rehabilitation. Es soll bei Erwerbstätigen Berentung und bei Rentnern Pflege vermieden werden. Diese Grundsätze sind in den Sozialgesetzbüchern festgeschrieben worden (§11 SGB V und § 9 SGB VI).
Informationen zum gesetzlichen Auftrag der Rehabilitation im SGB erhalten Sie unter: www.Sozialgesetzbuch.de
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01.07.2009